TYPISCHE DIN/ISO-NORMEN
 

Für eine gleichbleibende Qualität nehmen wir kontinuierlich Prüfungen an Rohstoffen, Kautschukmischungen, Halb- und Fertigprodukten vor. Die wichtigsten verwendeten Prüfmethoden nach DIN-Vorschriften werden im folgenden kurz beschrieben:

HÄRTE NACH SHORE A/D (DIN 53 505)


Widerstand, den der Gummi beim Eindringen eines harten Körpers entgegensetzt. Die Skala nach Shore A reicht von 0° - 100° Shore, darüber und bei Hartgummi wird in Shore D gemessen.

 

ZUGFESTIGKEIT (DIN 53 504)


Kraft in N/mm, die notwendig ist, um einen Prüfkörper zu zerreissen. S. a. Bruchdehnung und Spannungswert nach DIN 53 504.

 

WEITERREISSWIDERSTAND (DIN 53 507, DIN 53 515)


Kraft in N/mm, die ein Vulkanisat mit einer Schnittverletzung dem Weiterreissen entgegensetzt.

 

RÜCKPRALLELASTIZITÄT (DIN 53 512)


Gemessen in % zur Beurteilung des Elastizitätsverhaltens von Vulkanisaten bei Stossbeanspruchung.

 

ABRIEB (DIN 53 516)


Infolge Reibung auftretender Materialverbrauch in mm3. Gibt die Widerstandsfähigkeit eines Vulkanisates gegenüber reibender Abnutzung an.

 

DRUCKVERFORMUNGSREST (DIN 53517)


Restverformung eines Vulkanisates nach Beendigung einer lang andauernden, konstanten Verformung. Dabei wird gemessen, inwieweit sich der Probekörper nach der Entspannung zurückbildet. Die Angabe erfolgt in % aus dem Verhältnis der nicht mehr zurückgebildeteten Strecke zur zusammengedrückten Strecke.

 

HEISSLUFTALTERUNG (DIN 53 508)


Im Wärmeschrank künstlich beschleunigter Alterungsprozess. Materialeigenschaften wie Härte, Zugfestigkeit, etc. werden vor und nach der Alterung verglichen.

 

VERHALTEN GEGENÜBER FLÜSSIGKEITEN, DÄMPFEN UND GASEN (DIN 53 521)


Im Zeitverlauf nimmt Gummi die Fördermedien auf und es beginnt eine Quellung, die die mechanischen Eigenschaften verändert. Zur Ermittlung dieser Veränderungen setzt man Vulkanisate zeitlich begrenzt den Kontaktmedien bei unterschiedlichen Temperaturen aus und misst anschliessend wieder die Materialeigenschaften.